Nachtgedanken…

…zum Mottogeburtstag des weißen Kaninchens

Im letzten Jahr feierte das weiße Kaninchen seinen Geburtstag unter dem Motto „Superheldenparty“ und verkleidete sich selbst als Cap. Wie es sich für eine anständige Amazonenkriegerin gehört, kreierte ich (Wonder Woman) natürlich eine waschechte Captain Amerika-Torte! Dreischichtig mit zwei verschiedenen Butter-Frischkäse-Füllungen in Blau und Rot und weißem Topping. Mit dem goldenen Lasso noch schnell gefühlte 100 M&Ms-Tüten herangezogen, sortierte ich sämtliche blauen und roten M&Ms heraus und formte auf der Tortendecke den Schild des Captains, während ich jedem auf die Finger klopfte, der einen der raren Baustoffe naschen wollte. Wie gut, dass ich mit übermenschlicher Schnelligkeit gesegnet bin und fliegen kann. Zur Krönung gab‘s noch ein schickes Captain Amerika Specialedition Hotwheel oben drauf. Ich denke, das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

Bild Captain America-Torte

In diesem Jahr lädt der Graf nun zur mittelalterlichen Feierey samt Festmahl und edler Gewandung. Zu einem echten ritterlichen Abendschmaus gehört selbstverständlich auch süßes Naschwerk. Nun habe ich mir die Finger wundgegoogelt auf der Suche nach Inspiration und bin auch mannigfaltig fündig geworden. Wer die Wahl hat,… – Doch, steht dem Grafen nun der Sinn nach einer Mehrschichtigen Torte mit Dekoration und Brimborium, die seines pompösen Hofes würdig ist oder eher nach rustikal-feinen Teilchen mittelalterlicher Machart? Wer könnte sich denn da entscheiden?! Ich würde euch ja verraten, welche Ideen mir konkret vorschweben, doch dann wüsste auch der Geburtstagsedelmann davon und die Überraschung wäre dahin 😉 Vielleicht bleibt mir keine andere Wahl, als beides zu backen? Bei rund 30 Gästen, bliebe sicherlich nichts auf der Strecke. Alles eine Frage der Zeit…

…zum #Weltherztag

Heute ist Weltherztag! In sozialen Netzwerken erfährt der Hashtag heute einen Hype, beste Freunde werden markiert und Herzbilder gepostet. Doch was es damit auf sich hat, wissen die Wenigsten. Dieser Aktionstag findet bereits seit 16 Jahren statt, wurde von der World Heart Federation initiiert und, wie viele andere, von der WHO mittels Resolutionen beschlossen sowie unterstützt. Am 29. September eines jeden Jahres sollen Menschen auf der ganzen Welt dazu animiert werden, durch eine gesunde Lebensweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen. Die Artikel und Websites, die über Präventionsmaßnahmen informieren sind zahlreich, daher werde ich an dieser Stelle keine Leseempfehlung aussprechen und euch stattdessen dazu auffordern, gelegentlich die Beine hochzulegen und den Sonnenschein zu genießen, solange er anhält. Schließlich sind Stress bzw. Belastung eine der häufigsten Ursachen für beispielsweise Bluthochdruck.

Bild Weltherztag

…zum 11.11.

Heute ist „der Elfte im Elften“ und damit Beginn der Karnevalszeit. Daran scheiden sich in jedem Jahr die Geister – Von vielen gefeiert, von manchen gehasst. Doch heute wurde nicht nur in den deutschen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen um 11:11 Uhr der Faschingsbeginn zelebriert, in den Commonwealth of Nations (ehemaliges britisches Empire) legt man an diesem Tag zwei Schweigeminuten ein, um dem Waffenstillstand am Ende des ersten Weltkrieges zu gedenken. Der sogenannte Remembrance Day ist auch als Poppy Day bekannt, da die roten Mohnblüten meist als Anstecker traditionell im Gedenken an die Gefallenen des ersten Weltkrieges getragen werden. Die Mohnblume, die angeblich auch auf den schlimmsten Schlachtfeldern geblüht haben soll, dient als rotleuchtendes Symbol für das Blutvergießen der Weltkriege.

Bild Mohnblume

…zum Geburtstag

Meine Namensvetterin hat heute Geburtstag und da ich den kreativen Blog ihrer Mutter Christine sehr lieb gewonnen habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Backfräulein Elisa ebenfalls alles erdenklich Liebe und Gute zum fünften Geburtstag zu wünschen!
Bild Geburtstag Elisa KekseZu ihrem Ehrentag serviert ihre Mutter ihr ein leckeres Orangen-Mandeltörtchen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Hier ein Auszug aus dem liebevollen Blogbeitrag auf Littleredtemptations: „Da die Woche knackig heiß war, fielen Sahne-, schwere Creme- oder Schokotorten weg. Stattdessen wollten wir es leicht angehen. Mit einem Eistörtchen (folgt bald) und eben einem einfachen Rührkuchen, der supersaftig und ganz wunderbar nach Orangen schmeckt. Den hat sich das Backfräulein gewünscht und dekoriert hat sie ihn sich auch gleich selbst.“ Zum Beitrag geht es hier entlang: *Klick*

…zum Träumen

Manchmal träume ich nachts davon ein Cupcakecafé im Vintagedesign zu eröffnen.

gif Pusheen von http://www.pusheen.com/post/117951622376Quelle Pusheen.com

…zum märchenhaften Jahresstart 09.03.2015

Während ich den „Into the Woods“ Soundtrack hörte, fiel mir ein, dass ich euch noch nicht über den märchenhaften Anfang des Jahres berichtet habe. Nicht nur einmal, sondern gleich zweimal habe ich bei der Märchenzeit gewonnen: Zunächst verriet ich den Littleredtemptations zwei meiner Lieblingsmärchen (Sterntaler und Frau Holle) und erhielt dafür via Losverfahren ausgewählt einen 10€ Gutschein für den Onlinebackshop Rheinbags. Ich habe mich direkt eingedeckt mit hübschen Kleinigkeiten, die wiederum dem Blog zugutekommen werden.* Zum zweiten Mal Glück hatte ich am Ende der Märchenaktion, an der ich teilgenommen habe, was mir eines der Kekspakete der Waffelfabrik Hans Freitag bescherte. Die Kekse in Form von Fröschen und Krönchen sind unheimlich lecker, mit Hagelzucker bestreut und sehen auch noch zuckersüß aus. Perfekt für den Mädelsabend, wie ich finde!

Bild MärchenkekseDie Littleredtemptations denken sich regelmäßig wunderbare Aktionen aus bei denen ich unheimlich gerne mitmache. Mit ein wenig Plauderei aus dem Privatleben, hintersinnigen Texten und kreativen Aktionen bieten sie ihren Lesern viel Abwechslung. So ging es in einem Beitrag gegen Ende des vergangenen Jahres um Chaitee, welchen ich besonders liebe in allen Variationen. Natürlich habe ich fleißig kommentiert und die Aktion auch auf Nachtbackens Facebookseite geteilt, damit einige von euch die Chance hatten mitzumachen. Ich habe tatsächlich ein Chaitee Paket von Pure Tea gewonnen und durfte es im neuen Jahr in Empfang nehmen. Freuen konnte ich mich über eine 100 g Tüte Chennai Chai (Preis stolze 8€) und kleine Probepäckchen Schwarztee Darjeeling Tumsong und marokkanische Nana-Minze. Letztere steht gerade vor mir und duftet nach Spearmint, während die ganzen Teeblätter vor sich hin ziehen. Ich habe auf der Seite gestöbert, die durch ihr Design zum Teetrinken anstiftet. (Mittlerweile steht tatsächlich eine zweite Tasse vor mir.) Die Minze ist derzeit ausverkauft. Wie die Webseite dies mitteilt gefiel mir so, dass ich es euch zeigen musste:
Bild TeetasseMit diesem Beitrag möchte ich mich bei Littleredtemptations für ihre tollen Aktionen bedanken!

*Natürlich zahlt man aufgrund der Versandkosten drauf, doch ich nahm den Gutschein einfach als Anlass eine neue Bezugsquelle auszuprobieren. Und sie haben wirklich viel Auswahl. Bestellt habe ich einen Schneeflockenausstecher (den ich mir schon lange kaufen wollte), essbaren Kleber und rote Muffinpapierförmchen (da man diese so selten einfarbig findet). Mit dem Versand und meiner Bestellung bin ich absolut zufrieden, nur die Papierförmchen lösen sich nach dem Backen leider wieder vom Muffin ab.

…zu Schwarzwälder Kirschcupcakes 24.02.2015

Bei der Schwarzwälder Kirschtorte, an die meine Cupcakes angelehnt sind, handelt es sich um eine Sahnetorte, die sich bereits seit den 1930er Jahren größter Beliebtheit in Deutschland erfreut. Klassische Bestandteile sind Kirschwasser, Schokoladenbiskuitböden, Kirschfüllung, Sahne, Schokoraspeln und Kirschen. Bekannt ist die Torte auf der ganzen Welt und wird in den unterschiedlichsten Variationen gebacken. In Großbritannien gibt es zum Beispiel den „Black Forest gâteau“, während in Schweden ein Kuchen namens „Schwarzwaldtårta“ existiert. Der Ursprung der Torte ist unklar. Als am wahrscheinlichsten geltende Version ist jedoch der Gedanke, dass sich der Name an die bekannte schwarzwälder Frauentracht anlehnt, die aus einem schwarzen Kleid (Schokolade), einer weißen Bluse (Sahne) und einem roten Bollenhut (Kirschen) besteht. Mit dem Namen „Schwarzwälder Kirsch“ existiert sogar ein deutscher Musik- und Heimatfilm von 1958 (Regie: Géza von Bolváry) mit einem dazugehörigen Lied, aus dessen Text mein Titel entnommen ist. Mit einem *Klick* zum Lied.

…zum Welt Nutella Tag 05.02.2015

Dieser Feiertag wurde 2007 während eines Italienurlaubs der amerikanischen Autorin und Journalistin Sara Rosso ins Leben gerufen, die den Aufstrich dort zum ersten Mal aß und mit Gleichgesinnten kreativ feiern wollte. Über 700 verschiedene Nutella-Rezepte aus aller Welt wurden seitdem auf Ihrer Website gesammelt. Statt sich für die Marketingidee zu bedanken, mahnte Ferrero die Betreiber der Seite zunächst ab. Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Fans auf der ganzen Welt, lenkte die Firma jedoch ein und unterstützt den Nutella-Tag sogar seit diesem Jahr.
Nutella gibt es übrigens schon seit 1946. Erfunden wurde es von Pietro Ferrero. Damals wurde es allerdings noch in Scheiben geschnitten und als Laib verkauft. Erst 1951 bekam es seine bekannte cremige Konsistenz. Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Historie auf der Website durchlesen.
Bild Nutelladay

…zu Happy new year ~ Let’s do the time warp again!

Cheerio! Den ganzen Tag im Bademantel herumgelungert? Katerkiller in der Notapotheke besorgt? Bereits den ersten guten Vorsatz wieder gebrochen oder gar absolut nüchtern mit vollem Elan in den Tag gestartet und eine Runde Sport getrieben?
Egal wie ihr den ersten Tag des neuen Jahres verbracht habt, ich hoffe ihr seid an Silvester gut herein gerutscht und habt Mitternacht mit Menschen verbracht, die euch am Herzen liegen oder wenigstens gute Stimmung verbreiten. Und wenn nicht, gibt es ja immer noch „Dinner for one“. Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, dass 2015 für alle von euch viel Wunderbares und Genussvolles bereithält. Ich freue mich sehr, dass ihr meine Leser seid und das eine oder andere nach(t)gebacken habt. Ich hoffe, ihr seid auch in diesem Jahr mit von der Partie.

Leider kam ich bisher weder dazu euch ausführlicher frohe Weihnachten, noch einen guten Rutsch zu wünschen, was mir sehr leid tut. Dafür habe ich euch in aller Kürze zusammen gefasst, was um die Weihnachtszeit in der Nachtbäckerei vor sich ging. Mit einem *Klick* zum kompletten Beitrag!Bild Feuerwerk„Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ (Albert Einstein)

…zu Weihnachten 24.12.2014

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein schönes Fest mit leckerem Essen, vielen wunderbaren Geschichten, Liedern, Gesprächen und natürlich Geschenken! Außerdem wünsche ich euch viel Glück zum Nichtgeburtstag! Wie manche von euch bereits wissen, bin ich ein großer Mottopartyanhänger. Dieses Jahr steht mein morgiger Geburtstag unter dem Motto „Elli im Wunderland“ und ich kam durch die ganzen Geburtstagsvorbereitungen nicht zum weihnachtlichen Bloggen. Demnach müssen meine Plätzchen- und Keksrezepte einfach in der Nachweihnachtszeit folgen. (Freut euch unter anderem auf zarte Erdnussbutterkekse ❤ ) Ich habe allerdings ein Bild für euch, um euch an meinem wunder(land)baren Weihnachten teilhaben zu lassen.

Bild Weihnachten Wunderland Alice

…zu Erdnussbutter

Der cremige Aufstrich mit Nussgeschmack ist mir zwar schon seit geraumer Zeit bekannt, jedoch bin ich seit etwa zwei Wochen nahezu verzückt von Erdnussbutter! Also habe ich in diesem Jahr für den Weihnachtsmarktstand der Seniorenhilfe unter anderem Erdnussbutter Cupcakes ausgewählt und gebacken. Verkauft wurden sie, wie jedes Jahr, für den guten Zweck und kamen zu meiner Freude besonders am letzten Tag gut bei der Kundschaft an. Doch damit nicht genug, ist mir letzte Woche dann auch noch das Rezept für Erdnussbutter Gnocchis in die Hände gefallen. Dabei handelt es sich natürlich nicht um die klassischen italienischen Teigwaren, sondern tatsächlich um Kekse. Kekse, die einfach gemacht werden und tatsächlich auf der Zunge zergehen. Somit landeten sie schnell unter den drei Rezepten, die Kim (eine gute Freundin und eine meiner Lieblingsnachbarinnen) und ich in unserer kleinen Weihnachtsbäckerei gezaubert haben. Das Rezept dafür verrate ich euch in den nächsten Tagen. Es fällt mir jedes Jahr schwerer, mich auf eine Hand voll Sorten zu beschränken, dadurch fürchte ich dieses Jahr mit zwinkerndem Auge, dass ich mehrmals backen muss. Dafür haben sich auch schon ein paar Backhelfer angeboten, die mir gerne zur Seite stehen, wie die süße Miss Marshmallow. Ihr habt bereits mit ihrer schrecklich schönen Märchentorte Bekanntschaft gemacht, deshalb dürft ihr gespannt sein, wie unsere Kekse letztendlich aussehen werden. Etwas Besonderes haben wir uns natürlich schon dafür ausgedacht…

…zur Märchenzeit

Wie bereits weiter unten in einem anderen Nachtgedanken ausführlich erklärt, mache ich bei dem Blogevent “Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein” mit: Märchen sind einfach etwas Wunderbares, darin sollten sich alle einig sein und selbst Erwachsene bekommen ab und an gerne etwas vorgelesen. Leider vernachlässigen viele im Alltagsstress das Lesen und ganz besonders das Vorlesen eines guten Buches. Das Märchenblogevent soll dazu anregen, bewusst Geschichten zu lesen und zu erzählen.
Die Aktion von Christine und Steffi von little red temptations sollte eigentlich nur bis zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November gehen, wurde jedoch glücklicherweise bis zum 7. Dezember verlängert. Deshalb bekommt ihr gleich mehrere märchenhafte Beiträge serviert und das nicht nur von mir, sondern auch von der zuckersüßen Miss Marshmallow, die gerne und oft kreative Torten zu den verschiedensten Anlässen kreiert. Ihr dürft in den nächsten Tagen gespannt sein, was sie (schaurig) schönes kreiert hat.
Bild Märchen bannerDurch klassische Märchen inspiriert, sind die Ideen für meine Schneeweißchen und Rosenrot Cupcakes entstanden. Was ist schneeweißer als Marshmallowfluff? Noch besser wird es natürlich, wenn man diesen ganz einfach selbst herstellen kann. Als Pendant dazu wählte ich ein Rezept für „Roter Samt Cupcakes“ aus. Wie bereits im Rezept erwähnt, erhält der Teig seine charakteristische rötliche Farbe durch eine chemische Reaktion zwischen Backkakaopulver und säurehaltigen Zutaten, wie Buttermilch und Essig. Dieses amerikanische Rezept wollte ich schon ewig ausprobieren. Man sagt, dass Amerikaner süßer backen als unsereins, bei diesen Cupcakes kann ich nur zustimmen. Doch sie sind trotzdem unheimlich lecker und man muss schließlich nicht gleich alle 12 auf einmal essen und sich dem Zuckerschock aussetzen.
Zu Rosenrot gehören natürlich Rosen! Allerdings finde ich, dass Fondant besser zur Schokoladennote und dem Geschmack des Frischkäsefrostings passen als Marzipan. Gesagt getan: Im Nanu Nana habe ich doch tatsächlich knallroten Fondant zu einem erschwinglichen Preis entdeckt, der noch dazu lecker schmeckt (ein wenig nach Bubblegum und Zitrone). So blieb das lästige Einfärben von weißem Fondant aus. Dann musste ich mir nur noch eine Anleitung zusammen suchen, die nicht nur effektiv zarte Rosenblüten hervorbringen, sondern auch noch kinderleicht und ohne ungewöhnliche Hilfsmittel nachzumachen sein sollte. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Schneeweißchen und Rosenrot ist ein Märchen der Gebrüder Grimm, welches zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Den Text habe ich auf vorleser.net gefunden. Dort gibt es das gesamte Märchen als PDF, sowie eine Hörbuchversion aus der Sammlung „Brüder Grimm: Die schönsten Kinder- und Hausmärchen“. Wenn also gerade kein Märchenonkel in der Nähe ist, kann man sich das Märchen ganz einfach online vorlesen lassen und glücklich sein.

…zu „Spätsommerglück und Herbstgeschmack“

In meinem letzten Nachtgedanken habe ich euch bereits von der Tauschaktion berichtet, die nun schon hinter mir liegt. Von meiner Tauschpartnerin habe ich eine Wundertüte von Paket bekommen und mich riesig gefreut! Mit viel Spaß und Liebe habe ich dann mein Paket für Dany gepackt. Dabei herausgekommen ist ein herbstlich buntes Paket vollgestopft mit netten Kleinigkeiten. Und man kann hier tatsächlich von „vollgestopft“ sprechen, da ich so viel wie möglich hinein gepackt habe, inklusive Polstermaterial. Ich habe zu diesem Anlass nicht nur Etiketten für das Gelee und Aufkleber für das Paket gebastelt, sondern auch noch Fähnchen für die Muffins. (Ein Teil der Druckvorlagen wurde netter Weise von „Schokokuss und Zuckergruß“ zum Download angeboten.)

Bild HerbstaktionBekommen hat meine Tauschpartnerin nachtgebackene würzigsüße Kürbismuffins, Lust & Laune Kekse in der Variante Apfelchips und fruchtiges Quittengelee nach dem Rezept meiner Mutter. Zusätzlich gab es noch eine Auswahl meiner liebsten Spätsommer und Herbstteesorten und einen Badestern mit Rosenduft. Außerdem habe ich Nüsse gesammelt und bunte Herbstblätter gepresst, um das Paket thematisch noch passender zu gestalten. Die Sonnenblumen, Herbststicker und Pilzklammern habe ich in einem Deko-Geschäft entdeckt und fand, dass sie das Motto Spätsommerglück und Herbstgeschmack hervorragend treffen. Nachdem das herbstliche Briefpapier ausgedruckt und der Brief an meine Tauschpartnerin geschrieben war, legte ich noch Rezepte und Halloweenbonbons bei und schickte das Paket auf seine Reise. Zum Glück ist alles heil angekommen!

Bild Herbstaktion 2

…zu Tauschaktion „Schokokuss und Zuckergruß“

Ich nehme an der Tauschrunde „Spätsommerglück & Herbstgeschmack“ Teil!
Doch erst einmal von vorne:
Als Hommage an Post aus meiner Küche (PamK) entstand „Schokokuss und Zuckergruß“ von Christine und Melina. Ziel ist es sich gegenseitig leckere Pakete voll mit selbstgemachten Kleinigkeiten zu schicken. Bloggende und nichtbloggende können daran teilnehmen. Man meldet sich wie ich ganz einfach auf der Seite an. (Auch auf Allergien oder Abneigungen wird bei der Anmeldung eingegangen.) Für die aktuelle Runde kann man sich nicht mehr anmelden, ihr könnt euch aber die nächste vormerken, die zur Weihnachtszeit stattfinden soll. Die Tauschpartner werden nach Anmeldeschluss ausgelost und informiert. Man kann via E-Mail Kontakt aufnehmen und sich so schon einmal kennenlernen. Dann geht’s los: Man überlegt sich feine Rezepte, kocht, backt, legt ein, setzt an und bastelt Schachteln, faltet Kärtchen, Fähnchen oder sonstige Dekorationen. So kreiert man ein hübsches kleines Paket für den Tauschpartner unter einem Motto, das alle paar Monate ein anderes ist. Dieses Mal ist es „Spätsommerglück & Herbstgeschmack“. Ich bin fleißig dran Rezeptordner zu wälzen, Bücher umzuschichten und nach Verpackungsideen zu forschen. Bis zum 27. Oktober habe ich Zeit mein Paket zu verschicken. Natürlich versuche ich es vor Absendeschluss zu schaffen^^ Ihr dürft also gespannt sein, was meine Tauschpartnerin und ich zustande bringen.

Banner Spätsommerglück

…zu sündig schokoladige Kirschcupcakes

Spontan entstand dieses megaschokoladige Rezept. Zu Max‘ Geburtstag hatte ich mir die Vorgaben Vollmilchschokolade und Kirschen gesetzt. Sieben Bücher – doch kein Rezept wollte mir so richtig gefallen. Also kramte ich das Erdbeer-Mandarinen-Muffinrezept aus dem Sommer hervor und wandelte es um. Ein bisschen Backkakao hier, etwas mehr Milch dort, um den Pulveranteil wieder auszugleichen und natürlich ganz viel Schokolade. Die Zartbitterportion ist nur sehr gering, aber sie sorgt dafür, dass die Cupcakes nicht zu süß sind. Das war übrigens die perfekte Gelegenheit einen Schoko-Osterhasen zusätzlich zu den Schokoladentafeln zu verarbeiten. Die Mümmler sind schließlich viel zu niedlich und schade, um sie am Feiertag sofort zu essen und so fristen sie ihr Dasein meist bis man sie wegwerfen muss. Nun wisst ihr, was zu tun ist. ^^ Dazu kamen dann die Kirschen und das Topping aus Tortenguss tauschte ich gegen eine feine Schokoladenganache aus. Ein ebenso sündiges, wie leckeres Rezept, das ich euch nicht vorenthalten wollte.

…zu Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich Rosentee liebe! Beutel in die Tasse, das Ende um den Henkel wickeln und dann mit heißem Wasser aufgießen. Schon beim Ziehen ist der blumige Duft ein Seelenschmeichler. Und wenn man ihn ein wenig mit braunem Kandis süßt, schmeckt er wie der warme Spätsommer… ❤

Genug davon, denn eigentlich wollte ich euch erzählen, dass ich vorhabe bei dem Blogevent „Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein“ mitzumachen.

Märchen sind einfach etwas Wunderbares, darin sollten sich alle einig sein und selbst Erwachsene bekommen ab und an gerne etwas vorgelesen. Leider vernachlässigen viele im Alltagsstress das Lesen und ganz besonders das Vorlesen eines guten Buches. Das Märchenblogevent soll dazu anregen, bewusst Geschichten zu lesen und zu erzählen. Das allein ist ja schon wunderbar, doch es kommt noch besser: Es wird gebacken! „Märchen inspirieren. In ihnen verstecken sich Hexen, magische Gegenstände, Ritter und Prinzessinnen und vielleicht auch die ein oder andere Backidee. Denn wir wollen eure Fantasie ein wenig kitzeln. Welche süßen Leckereien fallen euch ein, wenn ihr an Märchen denkt? Vielleicht denkt ihr bei Schneewittchen an einen Apfelkuchen, bei Rapunzel fällt euch ein Hefezopf ein und bei Dornröschen Rosensirup? Bei Sterntaler denkt ihr vielleicht an Zimtsterne und Blaubeerkuchen gibt es bei Blaubart…“ Unter anderem kündigen so Christine und Steffi von Littleredtemptations ihre tolle Idee an. Die Aktion geht noch bis zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November und jeder kann mitmachen, selbst wenn man keinen Blog hat. Mehr dazu: Hier
Was könnte man nun also märchenhaftes backen? Da gibt es unzählige Möglichkeiten und noch viel mehr Märchen. Beim Stöbern ist mir erst aufgefallen, wie viele es eigentlich sind. Es existieren schließlich nicht nur die Gebrüder Grimm, sondern zum Beispiel auch Tausendundeine Nacht oder Märchen von Hans Christian Andersen. In meiner Kindheit mochte ich besonders die Geschichten Sterntaler, Frau Holle und Die kleine Meerjungfrau, doch auch Ali Baba und die vierzig Räuber haben mich fasziniert. Wer die Wahl hat,…
Meine Liste ist zwar schon lang, doch wenn ihr Ideen für mich habt, scheut euch nicht sie mir zu verraten. Ich bin für jede Anregung dankbar und sehr gespannt darauf.

banner

…zu Pikantes Pflaumen Chutney

Ein riesiger Korb voll Pflaumen. Es ist schön das ganze Jahr über mit den Nachbarn Obst, Gemüse und Gebackenes auszutauschen, doch nun fragten wir uns was daraus in kürzester Zeit werden sollte. Eine Weile in Rezeptbüchern, Zeitschriften und dem Internet gestöbert und schon war die Idee geboren zur Abwechslung nicht damit zu backen, sondern etwas Neues auszuprobieren. Pflaumen-Chutney! Wir bekamen die fruchtige Gewürzmarmelade zwar schon geschenkt, doch selbst gemacht hatten wir sie bisher nicht. Am Abend schnippelten, testeten, kochten und würzten wir was das Zeug hielt bis wir zufrieden auf viele hübsche Gläser herunterblicken konnten. Da man erst am selben Tag feststellen kann, dass es so weit ist, bemerkten wir anschließend, dass sich die „Königin der Nacht“ die Ehre zu blühen geben würde. Sie stammt aus der Gattung der Kakteengewächse und ihre meterlangen Ranken ähneln Schlangen. Ihre riesigen Blüten öffnen sich nur eine Nacht lang und verblühen wieder vor Sonnenaufgang. Eine Pflanze ganz nach meinem Nachtgeschmack. Die etwa 30 cm großen cremeweißen Blüten duften nach Vanille und boten einen hübschen Hintergrund für das Chutneybild. Es ist Tradition Nachbarn und Freunde zu diesem Ereignis spontan einzuladen, die dann sogleich die Lust & Laune Kekse und das frische Chutney testen durften.
Bild Königin der Nacht

Bild Königin der Nacht 2

…zu Apfeltaschen, avanti!

Die Zubereitung geht, wie der Name schon sagt, sehr schnell und das ist gut so, denn die Apfeltaschen mache ich oft zu Geburtstagen, wenn ich wenig Zeit habe, kurz nach Hause komme und die fruchtigen Teigteilchen in den Ofen schiebe, während ich mich für die Feier umziehe. Wenn man sie einmal gemacht hat, geht es beim nächsten Mal fast wie von selbst, weil die Schritte wirklich simpel sind. Wichtig ist nur, dass man alle Zutaten im Haus hat. Blätterteig lässt sich gut im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren und Äpfel halten sich lange, sodass man vorsorglich auch einige Tage zuvor einkaufen kann. Die restlichen Zutaten sind erfahrungsgemäß in den meisten Haushalten bereits vorrätig. Zu besagtem Geburtstag von Julius habe ich außerdem eine Süßigkeiten Schokoladen(overkill)torte gemacht, die ich bei Gelegenheit erneut abgeändert backen und mit Anleitung online stellen werde. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Bild Süßigkeiten Torte

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13 Kommentare zu “Nachtgedanken…

  1. Liebe Nachtbäckerin,

    es ist eine wirklich tolle Idee bei der Aktion mit zu machen – Gebäck und Märchen passen wirklich wie die Faust aufs Auge. Ich bin sehr gespannt was dir dazu einfällt und welche Kreationen dann auf deinem Blog zu bestaunen sind…worauf ich mich dann warscheinlich ganz unverbindlich selbst zu dir nach Hause einlade. Irgendwer Unabhängiges muss die Kreationen ja testen ^^!
    Was es wohl sein wird? Schwarz glasierte Äpfel für Schneewittchen? Red Velvet Cupcakes für Rotkäppchen? Eine bunter Haufen Candy n‘ Sweets unter dem sich ein Kuchen versteckt um Hänsel und Gretel anzulocken? Vielleicht blutet dieser beim anschneiden und offenbart seine Düsternis erst dann wie die kannibalische Hexe? ….Oder vielleicht doch mit Rosen dekorierte Petit Fours um Dornröschen auch ohne Kuss zu wecken?
    Ich denke die Leser deines Blogs können sich bald auf fantasievolle, leckere Dinge freuen die ausprobiert werden wollen!
    Viel Spaß beim backen!

    lg. you know who ~

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  2. Liebes YNW,

    vielen Dank für deinen Kommentar!
    Da hast du mir ja noch einige Ideen geliefert! Ich finde auch, dass man sich nicht nur auf die Helden der Geschichten konzentrieren, sondern auch den Antagonisten etwas Raum geben sollte. In diesem Sinne bedanke ich mich noch einmal ^^ Langsam kribbelt es mir in den Fingern, was soviel heißt wie, dass ich bald loslege zu (nacht)backen. Denn Halloween steht ja nunmal auch schon bald vor der Tür und will honoriert werden.

    Liebe Grüße
    Nachtbäckerin

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