Die ganze Welt macht Vorsätze – ich mache mir Gedanken

Bild startThe same procedure as every year?

Es ist der 13. Januar und ich sende euch heute meine Neujahrsgrüße. Warum so spät, fragt ihr euch? Die letzten Tage habe ich damit zugebracht, mich zu fragen, was mir das Jahr 2016 eigentlich bringen soll, während sich die meisten längst Vorsätze gemacht haben, ohne zu wissen, ob sie diese einhalten können, da keiner ahnen kann, was das Jahr für ihn bereithalten wird. Wer nun also gut gemeinte Vorsätze oder tiefgründige Zitate erwartet, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Ich habe mich in diesem Jahr ganz bewusst dagegen entschieden, mir große Ziele aufzuerlegen. Vorsätze sind aus einer bestimmten Position heraus aufgestellt, sie sind allgemein starr und unbeweglich, stehen über allem, wie selbst erbaute Mahnmale der feuchtfröhlichen Silvesternacht und lassen kaum bis gar keinen Spielraum zu. Damit stehen sie nicht für das Leben, wie wir es kennen. Ein Leben, das uns überrascht, spontane Handlungsfähigkeit verlangt und den belohnt, der dann nicht nur an die Vorsätze denkt, sondern gegenwärtig reagiert.

Zweifelsohne habe auch ich für mein Jahr eine Vorstellung, die ich verfolgen will – wie sich diese jedoch in konkreter Handlung niederschlägt, will ich sehen, wenn es so weit ist. Warum ist das nun also wichtig für meinen Blog? Nachtbacken spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben. Was ich backe, davon auswähle und poste und wie ich die Rezepte letztendlich umsetze, entspringt spontanen Einfällen und meiner nächtlichen Kreativität. Nachtbacken überrascht mich oft ebenso sehr, wie mich die kommenden 12 Monate überraschen können. Aus diesem Grund sende ich euch nicht direkt am ersten Januar diesen Neujahrsgruß, sondern erst über eine Woche später, da ich mich erst auf das Jahr einlassen wollte, um zu sehen, was 2016 mir bringen kann. Im kommenden Jahr möchte ich meine Blogbeiträge den Themen und Rezepten widmen, die mich in diesem einen Moment beschäftigen oder faszinieren und das natürlich weiterhin ohne an einen bestimmten Wochentag oder eine festgelegte Uhrzeit gebunden zu sein. Ich möchte die Ideen, die mir spontan im Kopf herum spuken möglichst kreativ umsetzen, zusammentragen und sie euch anschaulich vorstellen, sobald es mir möglich ist. Nicht, weil ich es mir so vorgenommen habe oder weil ein festgelegter und unveränderbarer Vorsatz unbeweglich über allem steht, will ich handeln, sondern meinen Gedanken frei nachgehen, kompromissfähig sein und alles formbar lassen so, wie es das überraschende und herausfordernde Leben von einem verlangt. Es geht auf Nachtbacken also gewohnt in regelmäßiger Unregelmäßigkeit weiter!

Bild Happy New Year Muffin

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2 Kommentare zu “Die ganze Welt macht Vorsätze – ich mache mir Gedanken

    • Liebe Kochpsychiater,
      von so viel lobenden Worten, fühle ich mich sehr geehrt. Ich werde zusehen, dass ich meinem Vorsatz auch gerecht werden kann und euch die Überraschungen bereite, die ihr euch von mir wünscht. Natürlich werde ich auch auf euren Seiten das Jahr über regelmäßiger Gast sein und mich in den nächtlichen Stunden bei euch auf die Couch legen! 😉

      Eure Nachtbäckerin

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